1. Tag: Linienflug von Frankfurt nach Halifax (Nova Scotia). Zahlreiche historische Gebäude prägen das Stadtbild entlang der Promenade am zweitgrößten natürlichen Hafen der Welt. Wahrzeichen der sympathischen Stadt ist die Halifax Zitadelle.
2. Tag: Fahrt entlang der wildromantischen Ostküste Nova Scotias nach Cape Breton Island. Die Landschaft Neu-Schottlands ist vielfältig: Felsige Küsten, steile Klippen, grünes Weideland und unberührte Wälder. Über einen Damm verlassen wir das Festland und fahren auf dem Cabot Trail, einer der schönsten Küstenstraßen Nordamerikas, in den Cape Breton Nationalpark. Hier werden die Zelte für drei Nächte auf einem schönen Wilderness Campground stehen bleiben.
3. Tag: Der Cape Breton Highlands Nationalpark zählt zu einer der beeindruckendsten Landschaft an der Atlantikküste. Malerische Wasserfälle, atemberaubende Steilküsten, kahles Hochland mit unzähligen Seen, Hochmoore, dunkle Wälder und liebenswerte Fischerdörfer bestimmen das Landschaftsbild. Auf einer faszinierenden Rundfahrt auf dem Cabot Trail werden wir vielleicht Elche sehen. Wir unternehmen eine Wanderung zur Küste auf dem Skyline Trail und können mit etwas Glück sogar Wale oder Delphine beobachten.
4. Tag: Wir werden heute eine Wanderung entlang der Küste unternehmen und uns von der Wildheit dieser Region begeistern lassen. Die nahen Sandstrände der Umgebung laden am Nachmittag zu einem erfrischenden Bad im Atlantischen Ozean ein.
5. Tag: Heute besuchen wir den Nationalpark Fortress of Louisburg, eine der wichtigsten historischen Plätze Kanadas. Dies war einst die mächtigste französische Festung, die je in Nordamerika gebaut wurde und Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen den Engländern und Franzosen. Kostümierte Soldaten, Edelmänner und Musikanten in historischen Gewändern lassen die Zeit aus dem Jahr 1744 lebendig werden. Zeltübernachtung bei Louisburg.
6. Tag: Von North Sydney gelangen wir mit dem Fährschiff nach Neufundland. Während der Überfahrt halten wir Ausschau nach Walen und Delphinen. Nach unserer Ankunft in Port-aux-Basques, fahren wir zum Gros Morne Nationalpark an der Westküste Neufundlands. In diesem Nationalpark bleibt uns viel Zeit für die landschaftliche Vielfalt. Malerische Fjorde, umgeben von Tafelbergen, wunderschöne Seen, Moore, raue Küsten und perlweiße Sandstrände prägen die Landschaft. Dieser World Heritage Site ist aufgrund seiner einmaligen Gesteinsformationen und nicht zuletzt auch wegen seines reichhaltigen Wildtierbestandes von außerordentlichem Interesse und Wert nicht nur für Kanada, sondern für die ganze Welt. Wir schlagen unsere Zelte für vier Nächte auf einem schön gelegenen Campground auf.
7. Tag: Heute besteigen wir den Tafelberg Gros Morne (806 m), der zweithöchste Berg Neufundlands. Auf der Tageswanderung werden wir grandiose Ausblicke auf das Meer, auf Wälder, Mooren, Flüsse und eine unbeschreibliche Fjordlandschaft haben. Gelegentlich erspäht man Schneehühner, Karibus oder einen Elch und in den Gewässern unterhalb der Berghänge zeigen sich manchmal auch Biber.
8. Tag: Eine kurze Wanderung vorbei an geheimnisvollen Mooren und Sümpfen bringt uns zum Western Brook Pond, einem 16 km langen Süßwasserfjord. Ein Boot bringt uns bis ans Ende des Sees, der bis zu 150 m tief ist und von bis zu 800 m hohen Steilwänden gesäumt wird, von denen spektakuläre Wasserfälle herabstürzen. Die Bootsfahrt durch diesen Canyon ist ein grandioses Naturschauspiel.
9. Tag: Auf dem Green Garden Trail erleben wir auf einer herrlichen Küstenwanderung die Wildblumenpracht Neufundlands. Der Green Garden Trail führt zunächst durch karge, mit fleischfressenden Pflanzen bewachsene Landschaft am Fluße der Tablelands. Dann geht es in tiefere Waldregionen, wo noch zahlreiche Elche und auch Schwarzbären leben und schließen zu blumenbewachsenen Grünhängen an einer atemberaubenden Steilküste vulkanischen Ursprungs.
10. Tag: Durch die einstigen Jagdründe der Beothuck-Indianer und auf der Road to the Esles fahren wir hoch hinauf bis nach Twillingate, wo selbst im Sommer riesige Eisberge von der Küste nach Süden treiben. Im Winter kommen manchmal sogar Eisbären über das Packeis an die Nordküste Neufundlands. Wer möchte, kann sich die bizarr geformten Eisriesen und vielleicht auch Wale während einer Bootsfahrt aus nächster Nähe betrachten (fakultativ). Wir übernachten direkt am Meer.
11. Tag: An einsamen Fischerdörfern vorbei geht die Reise weiter zum Terra Nova Nationalpark. Wieder bleiben wir drei Tage, damit genügend Zeit bleibt für die Natur in dieser beeindruckenden Fjordlandschaft. Dieser fast 400 qkm große Park zeigt das Erbe der Eiszeit in einer Deutlichkeit, wie sonst selten auf der Welt und beherbergt eine einzigartige Fauna und Flora.
12. Tag: Auf einer Bootsexkursion im Fjord Inner Newman Sound erfahren wir interessantes und wissenswertes über die natürlichen Zusammenhänge des Ozeans. Zahlreiche Weißkopfadler nisten in den Bäumen direkt am Meer und mit etwas Glück können wir den König der Lüfte beim Fischfang beobachten. Der Kapitän setzt uns in einer Bucht ab, von wo aus wir auf einem herrlichen Wald- und Küstenpfad zurückwandern. Vom Gipfel des Mount Stamfords ist der Blick auf den Fjord und die umliegenden Inseln einfach gradios.
13. Tag: Heute werden wir mit Kanus vom Sandy Pond tief in den Park bis zum Dunphys Pond paddeln. Die Kanutour ist nicht schwierig und von jedermann zu bewältigen. Neben zahlreichen Bibern und Elchen, sind im Terra Nova Nationalpark auch noch Schwarzbären, Karibus, der scheue Luchs und Eintaucher beheimatet.
14/15. Tag: Wir fahren weiter zur Trinity Bay, einer der besten Plätze zur Walbeobachtung. Nur an wenigen Orten der Erde finden sich in den Sommermonaten so viele Wale zusammen wie hier. Mit einem Expeditionsboot des weltweit anerkannten Walforschers und Tierschützers Dr. Peter Beamish werden wir uns in die Bucht hinausfahren lassen, um die sanften Riesen aus allernächster Nähe zu beobachten. Vor allem die bis zu 16 m langen Buckelwale sind hier häufig anzutreffen und aufgrund ihrer Neugier kommt man meist auch sehr nahe an diese gewaltigen Meeressäuger heran. Millionen von Caplins laichen hier und locken Wale und auch Weißkopfadler in die Buchten. Zeltübernachtungen bei Trinity für zwei Nächte.
16/17. Tag: Wir verlassen den malerischen Ort Trinity und wenden uns nach Süden auf die Avalon Halbinsel mit zahlreichen Hochmooren und steil abfallenden Küstenabschnitten. In einem kleinen Fischerdorf an der Placentia Bay campieren wir für 2 Nächte direkt an der Küste. Auf einem herrlichen Küstenwanderpfad erreichen wir das Cape St. Mary´s mit seinem spektakulären Vogelschutzgebiet am äußersten südlichen Ende Neufundlands. Das Gebiet ist zwischen Mai und Oktober Brutrevier von Tausenden Baßtölpeln und anderen Seevögeln. Man kann sich ihnen bis auf wenige Metern problemlos nähern und den Tölpeln bei ihrer Begrüßungszeremonie, dem Schnabelwetzen zusehen. Besonders beeindruckend sind auch ihre Sturzflüge ins Meer aus bis zu 50 m Höhe, um auf Fischfang zu gehen.
18. Tag: Durch die Weidegründe der riesigen Neufundland Karibuherde über 6.000 dieser stattlichen Tiere leben in der Wildnis der Avalon Halbinsel. Wir überqueren Hochmoore und fahren an einsamen Buchten und entlegenen Dörfern vorbei zum La Manche Provincial Park, wo wir ein letztes Mal unsere Zelte für drei Nächte aufschlagen. Hier leben noch zahlreiche Elche und Biber. Am Nachmittag lassen wir uns mit einem Boot zu den Vogelinseln des Witless Bay Seabird Sanctuary hinausfahren, eines der bedeutendsten Brutreviere für Papageientaucher in Nordamerika. Das Schutzgebiet umfasst drei Inseln, die Millionen von Seevögeln als Nist- und Brutplatz dienen. Während der Bootstour trifft man oft auch auf Wale in größerer Anzahl.
19/20. Tag: Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist der East Coast Trail, der zu den schönsten Wanderwegen der Welt zählt. Auf zwei Teiletappen wandern wir durch eine spektakuläre und weitgehend unberührte und wilde Küstenlandschaft mit tief eingeschnittenen Fjorden, steilen Klippen und bizarren Felsformation. Unterwegs entdecken wir verlassene Fischerdörfer und malerische Leuchttürme und mit etwas Glück kann man Wale und Eisberge direkt von der Küste aus beobachten.
21. Tag: Am Cape Spear, dem östlichsten Ende des nordamerikanischen Kontinents, befindet sich ein malerischer Leuchtturm. Hier kann man Buckelwale oft direkt von der Küste aus beobachten und nicht selten treiben gewaltige Eisberge mit dem Labradorstrom in Richtung Süden. Wir fahren weiter nach St. John´s der Hauptstadt Neufundlands. Wahrzeichen der liebenswerten Hafenstadt sind neben dem Signal Hill die vielen Bunten viktorianischen Häuser. Es bleibt Zeit für einen ausgedehnten Bummel durch den historischen Stadtkern. Hotelübernachtung.
22. Tag: Rückflug nach Deutschland.
23. Tag: Ankunft in Deutschland.
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Leistungen: Linienflug Frankfurt - Halifax / St. John´s - Frankfurt, geführte Campingreise im Kleinbus wie beschrieben,
2 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer, Fähre Nova Scotia - Neufundland, Bootstour zur Walbeobachtung und zu den Vogelinseln, Bootstour im Gros Morne Nationalpark, Kanutour und Bootsexkursion im Terra Nova National Park, Eintrittsgelder in die Nationalparks, Campingausrüstung (ohne Schlafsack und Isomatte), deutschsprachige Reiseleitung.
Zusatzkosten: Verpflegung (ca. 200 CAD), persönliche Ausgaben, Flughafensteuer ca. 15,- CAD.
Teilnehmerzahl: 9-10 Personen, je nach Termin wird die Reise auch in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt.
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